Die Busfahrt


Ein kleines Mädchen steht auf dem Fußweg an einer viel befahrenen Straße. Sie wartet auf den Bus, der sie nach Hause bringen soll. Ein älterer Herr wundert sich, dass das Mädchen so allein auf dem Fußweg steht. Er sorgt sich um sie und spricht sie an: „Was machst du denn hier, so ganz allein?“

„Ich warte auf den Bus, mit dem ich nach Hause fahren kann.“

„Aber warum stehst du hier herum? Hier ist doch gar keine Haltestelle?“

„Ich weiß“, erwidert das Mädchen, „aber der Bus fährt doch genau hier vorbei“.

„Aber er wird nicht anhalten“, ruft der ältere Herr. „Lauf, da hinten ist die Bushaltestelle. Das ist noch ein ganzes Stück Weg. Lauf schnell, vielleicht erwischt du ihn noch. Soll ich dich hinbringen?“

„Keine Sorge“, lacht das Mädchen, „ich warte hier immer. Das können sie mir glauben“.

„Aber sei doch vernünftig. Na, jetzt ist es sowieso zu spät. Das schaffst du nicht mehr. Du wirst den nächsten Bus nehmen müssen.“

In dem Moment fährt der Bus um die Ecke. Er hält direkt vor dem Mädchen, öffnet die Tür und lässt es einsteigen. Der Mann guckt ungläubig. „Wieso hält denn hier der Bus? Das ist doch völlig unmöglich.“

„Sehen Sie, ich steige immer hier ein.“

„Aber woher wusstest du, dass der Bus hier halten würde, wenn hier doch keine Bushaltestelle ist?“

„Ganz einfach, der Busfahrer ist mein Vater!“


Wir haben im allmächtigen Gott einen Vater im Himmel, der uns mit Liebe begegnet. Auf Gott, unseren Vater vertrauen, lässt auch Unmögliches möglich werden.

Die Bibel sagt: Darum verlasst euch auf den Herrn immerdar, denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich. (Jesaja Kapitel 26 Vers 4)