Na ja, diese Feier sollte für alle Freunde, Bekannte und natürlich Mitglieder sein, die im April nicht nach Marienrode kommen konnten - und dann ist es ja auch ein guter Anlass für einen Auftritt unserer Gruppen. Unser Bedarf an Veranstaltungen, bei denen nichts klappt und viel improvisiert wird war ja durch Marienrode auch noch nicht gedeckt.
Wenn ich den 31. Oktober 1993 jetzt so betrachte, hat eigentlich alles irgendwie geklappt, nur ganz anders als geplant.
Geplant war ein lockeres Kaffeetrinken, eine Schneewittchenaufführung der Kids, ein Instrumental/Vokalauftritt der Sintflutsingers und eine Uraufführung des Marionetten-stücks mit neuem Bühnenvorhang. Nebenher sollten verschiedene Ausstellungen über die anderen Aktivitäten des Vereins informieren und für die Kinder waren natürlich unsere Spiele aufgebaut. Ja, irgendwie hat das auch alles stattgefunden. Das Kaffee-trinken klappte wunderbar, einen Dank an alle Kuchenspender sei an dieser Stelle eingefiigt. Hier auch gleich der Dank an alle, die bei diesem Anlass eine Spende für den CVJM-Weltdienst gegeben haben!
Die Kids konnten leider Schneewittchen nicht aufführen, da uns unsere Hauptdarstellerin kurz vorher verlassen hatte. Na, aber wir sind ja spontan und so haben die Kids dann eine Pantomime dargebracht, nachdem sie kurz von Schneewittchen Abschied genommen hatten.
Durch die Erkrankung eines Sintflutsingersmitglieds kam es zur
spontanen Sängersuche während des Kaffeetrinkens. Die Singers brachten
dann in völlig neuer Besetzung und nach kurzer Übungsphase ein gemischtes
Programm aus Gospels, Irish Folk und christlichen Liedern zu Gehör, das
Beachtung erlangte!
Persönlich möchte ich aber gern mal Monikas Flötensolo hören.
Na ja, vielleicht bei der nächsten Gelegenheit?
Der Bühnenvorhanghalter für die Marionettenbühne war leider auch nicht fertig geworden, aber auch da wurde spontan mit ein paar an der Decke befestigten Laken Abhilfe geschaffen. Die Aufführung an sich hat gut geklappt, auch wenn der Pressevertreter gerade kam, als nun gar nichts los war! Den abgebrochenen Finger einer Marionette, der gerade noch angeklebt werden konnte, hat nun auch niemand bemerkt.
Mit der Besucherzahl von ca. 30 Personen konnten wir auch alle zufrieden sein.
Wenn alles so ein bisschen chaotisch ist, wissen wir wenigstens,
dass alles noch wie immer ist in der Arche. Durch langjährige Übung
ist es uns inzwischen gelungen, so eine Veranstaltung noch locker zwischen Umzug,
Doktorarbeit und Wäschewaschen einzuschieben. Nochmals vielen Dank an alle,
die mitgestaltet haben und besucht haben!
Karin W.